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Bandscheibenvorfälle heilen meist von selbst!

Samstag, September 18th, 2010

Quelle:
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http://www.ovb-online.de/gesundheit/allgemein/bandscheibenvorfaelle-heilen-meist-selbst-921597.html
Artikel publiziert am: 17.09.10 Datum: 17.09.2010 – 20.50 Uhr

Es geht auch ohne Skalpell. Sagt Dr. Martin Marianowicz (55). Der Orthopäde behandelt seit 25 Jahren Rückenpatienten mit sanften Therapien, Injektionen und minimal-invasiven Mikro-Techniken.

M.Timm
© M.Timm
Schonende Therapien unterbrechen den Schmerzkreislauf: Dr. Martin Marianowicz (li.) und Osteopath Jörgen Bodstangen behandeln die Wirbelsäule einer Patientin mit sanften Griffen

Zur Operation rät er nur in ganz seltenen Fällen. Trotzdem werden seine Patienten sogar dann wieder gesund, wenn sie unter einem schweren Bandscheibenvorfall leiden. „Weil 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle von selbst ausheilen“, so Marianowicz. „Der Körper und seine Selbstheilungskräfte schaffen das in der Regel von ganz allein. Man muss ihm nur die nötige Zeit dafür geben.“ Diese Zeit beziffert der Rückenspezialist auf etwa sechs bis zwölf Wochen. Natürlich kann und soll der Arzt dem Körper dabei helfen. Dann können konservative Therapien wie Krankengymnastik, Schmerzmittel und Injektionen diese Zeit deutlich verkürzen.
Bei vielen Eingriffen bildet sich Narbengewebe

Kernspinn
© M.Timm
Dr. Marianowicz mit Röntgen- und Kernspinbildern der Wirbelsäule. Dort sichtbare Bandscheibenvorfälle müssen nicht immer weh tun.

Trotzdem werden viele Patienten und leider auch ihre Ärzte schon nach kurzer Zeit ungeduldig. Und viel zu oft greift der Doktor vorschnell zum Skalpell. Rund 300.000 Wirbelsäulen-Operationen finden pro Jahr in Deutschland statt, darunter fast 230.000 Bandscheiben-OPs. „80 Prozent davon sind unnötig“, warnt Marianowicz. „Jeder dritte dieser Eingriffe bringt nicht den gewünschten Erfolg. Viele Operierte haben auch hinterher noch Schmerzen, obwohl die Chirurgen technisch gut gearbeitet haben.“

Ein Grund dafür: Bei vielen Eingriffen bildet sich Narbengewebe, das hinterher erneut auf die empfindlichen Nerven neben der Wirbelsäule drücken kann. Wie oft hierzulande operiert wird, macht Marianowicz an vier einfachen Zahlen deutlich: „Während die Anzahl der Operationen pro 100.000 Einwohner in England nur bei 100 liegt, sind es in Frankreich 250, in Deutschland 450 und in München sogar 1000.“ Ein trauriger Rekord.

Schuld daran ist zum einen die hohe Zahl von Wirbelsäulen-Operateuren, die sich immer öfter im attraktiven München niederlassen. Meist sind es Neurochirurgen. Allein deren Zahl hat sich in den letzten sechs Jahren von 54 auf 140 fast verdreifacht. Denn ein Neurochirurg kann im Gegensatz zum Orthopäden in München jederzeit eine Praxis eröffnen, weil in diesem Fachgebiet keine Zulassungsbeschränkung wie in anderen Fächern herrscht. Zweitens gibt es in München mittlerweile die wahrscheinlich höchste Dichte an Kernspintomographen, die Bandscheibenvorfälle besonders gut sichtbar machen.

Dr. Marianowicz sieht in diesen beiden Tatsachen den eigentlichen Grund der viel zu häufigen Eingriffe: „Die vielen Operateure wollen natürlich viel operieren. Und mit den vielen Kernspintomographen werden mehr Patienten als früher untersucht. Da entdeckt man natürlich mehr Bandscheibenvorfälle. Allerdings muss ein im Kernspin sichtbarer Bandscheibenvorfall noch längst nicht die Ursache für die Schmerzen sein. Für eine richtige Diagnose muss man lange mit dem Patienten sprechen und seinen Körper gründlich untersuchen. Das und die konservative Behandlung werden jedoch von den Kassen im Vergleich zur OP nicht ausreichend bezahlt. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass viele Ärzte ihre Rückenpatienten in die Klinik schicken, wo der Chirurg schnell zum Messer greift.“

Wie gut dagegen die konservativen Therapien wirken, weiß Marianowicz nicht nur von seinen bisher über 12.000 behandelten Patienten. Er hat es am eigenen Leib erfahren. Denn der Orthopäde hat bereits selbst vier schmerzhafte Bandscheibenvorfälle erlitten. Den ersten bereits als Student mit 21 Jahren. Der wurde damals operiert, die Schmerzen jedoch blieben noch lange bestehen. Es folgten drei weitere Vorfälle, der hoffentlich letzte vor sieben Jahren. Marianowicz erinnert sich: „Das waren die schlimmsten Schmerzen, die ich je erlebt habe. Doch durch eine intensive Schmerztherapie und konservative Methoden wurde ich wieder schmerzfrei. Auf den Kernspinbildern meiner Wirbelsäule sieht es jedoch aus wie auf einem Autofriedhof. Trotzdem tut mir seit sieben Jahren nichts mehr weh.“

Michael Timm

Der 5-Stufen-Plan für Ihren Rücken

Jahrelange Studien der verschiedensten Schmerztherapien, seine eigenen vier Bandscheibenvorfälle und die Erfahrung mit 12.000 behandelten Patienten hat Dr. Marianowicz genutzt, um einen 5-Stufen-Plan für den Rücken zu entwickeln, der allein mit sanften und minimal-invasiven Behandlungsmethoden auskommt. 80 Prozent aller Patienten werden dadurch nach kurzer Zeit schmerzfrei.

1. Stufe: Sanfte Therapien

Muskeltraining lindert Schmerzen und hilft, aus der ungesunden Schonhaltung wieder herauszufinden. Zusätzliche Reiztherapien wie Massagen, Wärme, Kälte, Chiropraktik, Akupunktur und Osteopathie unterbrechen den Schmerzkreislauf. Entspannungsmethoden und Verhaltenstherapie wirken gegen stressbedingte Schmerzen. Schmerzmittel von ASS bis Opioiden unterdrücken die Höllenqualen. Bewegung wie Pilates, Yoga oder Gyrotonic macht die Wirbelsäule wieder fit.

2. Stufe: Injektionen

Betäubende, entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Mittel umfluten die entzündeten Nervenwurzeln. Spritzen helfen auch bei Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facetten-Infiltration).

3. Stufe: Mikrotherapie

Schmerzkatheter, Laser und Hitzesonde können selbst bei massiven Befunden eine Operation meist noch vermeiden.

4. Stufe: Minimale Eingriffe

Eingebrochene Wirbelkörper bei Osteoporose oder nach Stürzen lassen sich durch Ballonsonden und Injektionen von Knochenzement wieder aufrichten. Abstandhalter aus Titan können einen verengten Wirbelkanal wieder erweitern. Im schlimmsten Fall kann das vorgefallene Bandscheibengewebe mit einem Endoskop schonend entfernt werden.

5. Stufe: Komplextherapie

Bei chronischen Schmerzen können in einer Rückenklinik alle sanften Therapien kombiniert und durch intensive psychologische Hilfe ergänzt werden.

Rückenschmerzen mit Kortison wegspritzen?

Dienstag, September 14th, 2010

Die Rückenschmerzen wegspritzen – ein verführerischer Gedanke.

Quelle: Stern.de

vom 14. September 2010 9.25 Uhr

Spritzen gegen Rückenschmerzen: Jeder Stich ist riskant

Doch ob eine Injektion mit Kortison und Schmerzmitteln tatsächlich hilft, ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Viele der Behandelten haben weiterhin Schmerzen, manche leiden unter dramatischen Nebenwirken

Helfen Tabletten, Salben oder Wärmepflaster nicht gegen die Rückenschmerzen, wird der Arzt Ihnen womöglich vorschlagen, Kortison sowie Schmerzmittel direkt dahin zu spritzen, wo die Quelle der Qual liegt: in den Muskel, die Vene oder in die Gelenke. Denn Kortison kann entzündete Stellen zum Heilen zwingen, Schmerzmittel unterdrücken die Beschwerden.

Die Spritzenkur soll den Teufelskreis aus Entzündung, Schmerz und Schonhaltung durchbrechen.

Doch leider ist diese Hoffnung oft vergeblich.

Denn Untersuchungen zeigen, dass Spritzen kaum helfen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine sorgfältige Analyse des Cochrane-Instituts, das die Wirksamkeit von Medikamenten und Verfahren testet. Das Institut bewertete Einzelstudien, in denen insgesamt 1179 Betroffenen entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel gespritzt wurden, und zwar in den Wirbelkanal, an die Austrittpunkte von Nerven, in Gelenke und verhärtete Stellen, in Muskeln und Sehnen.

Es gibt keinen Beweis dafür, dass Spritzen helfen.

Das Ergebnis der Untersuchung: Keine der angewendeten Injektionstherapien wirkt nachweislich. Zudem klagten die Testpersonen häufig über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kribbeln in den Beinen, Taubheitsgefühle und Übelkeit. In sehr seltenen Fällen entzündeten sich die behandelten Gelenke und Bandscheiben sogar oder die Betroffenen waren nach der Spritze querschnittsgelähmt.

Sind Spritzen gegen Rückenschmerzen demnach Unsinn?

So ganz eindeutig ist die Forschungslage auch wieder nicht. Daher werden Sie in einschlägigen Internetforen oder Ratgebern häufig lesen, dass eine Injektionstherapie Ihre Pein durchaus lindern kann. Gut gemachte Studien kommen jedoch meist zu einem anderen Ergebnis. Die Therapie mit der Nadel ist wegen ihrer möglichen Nebenwirkungen jedenfalls mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Versuchen Sie es statt dessen lieber mit bewährten sanften Mitteln. Schlucken Sie, wenn’s anders nicht auszuhalten ist, ausreichend Schmerzmittel, um über die schlimmsten Tage und Nächte zu kommen. Lockern Sie Ihre verspannten Muskeln außerdem mit Wärme. Und sehen Sie zu, dass Sie wieder in Bewegung kommen – das ist ohnehin das beste Mittel gegen Reißen im Rücken. Und wenn Sie trotz allem mit einer Spritzenkur liebäugeln, dann informieren Sie sich vorab gründlich. Sie sollten wissen, worauf Sie sich einlassen.

B-Vitamine gegen Alzheimer ?

Montag, September 13th, 2010

Vitamin B als Waffe gegen Altersdemenz

Quelle: Stern

Erscheinungsdatum: 11. September 2010, 08:31 Uhr

Vitamin B könnte alte Menschen mit einem leichten Gedächtnisschwund laut einer Studie vor Alzheimer schützen. Die Einnahme dämmt demnach den Hirnschwund ein. Doch die Wissenschaftler warnen vor zu hohen Dosen des Vitamins.

Weltweit leiden etwa 37 Millionen Menschen unter Demenz, die meisten von ihnen ausgelöst durch Alzheimer. Vitamin B könnte einer neuen Studie zufolge möglicherweise eine wirksame und preiswerte Waffe gegen Altersdemenz sein. Bei der Untersuchung von Forschern der britischen Universität Oxford und aus Norwegen zeigte sich, dass die tägliche Einnahme des Vitamins bei älteren Menschen den Hirnschwund eindämmen und damit Demenz vorbeugen kann. Vorgestellt wurden die Ergebnisse am Donnerstag in der Online-Zeitschrift „PlosOne“. Die Resultate müssten nun in weiteren Studien überprüft werden.Das Zurückgehen der kognitiven Leistungsfähigkeit ist den Forschern zufolge ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses. Bei Menschen mit Anzeichen eines „mild cognitive impairment“ (MCI), einer Art Vorstufe von Alzheimer und anderen Demenz-Typen mit kleineren Gedächtnislücken und Sprachproblemen, zeige sich die Entwicklung jedoch stärker als bei anderen. Vor allem diesen Patienten, die sehr oft eine Demenz entwickeln, könne durch Vitamin B womöglich geholfen werden.

Langzeiteffekte noch unbekannt

Für die Studie wurden 168 Freiwilligen über 70 Jahre, die Anzeichen von MCI zeigten, über einen Zeitraum von zwei Jahren hohe Dosen an Folsäure, Vitamin B6 und B12 gegeben, die Vergleichsgruppe bekam ein Placebo. Bei den Patienten, die das Vitamin B einnahmen, verlangsamte sich nach Angaben der Wissenschaftler der Hirnschwund im Schnitt um 30 Prozent, bei manchen sogar um 53 Prozent.

„Das ist ein extrem auffallendes, dramatisches Ergebnis“, meinte David Smith von der Universität Oxford, einer der Leiter der Studie. „Wir hoffen, dass diese einfache und sichere Behandlung die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit bei vielen Menschen verlangsamen kann, die unter einer leichten kognitiven Beeinträchtigung leiden.“ Die verordneten Vitamine hätten auf die Hirnstruktur eine schützende Wirkung und beugten dadurch Alzheimer vor. Weitere Studien müssten aber noch zeigen, ob Vitamin B über die Verlangsamung des Hirnschwunds hinaus tatsächlich gegen Alzheimer wirkt.

Er warnte ältere Menschen aber davor, hohe Vitamindosen zu schlucken. Der Langzeiteffekt der Vitamine müsse genau untersucht werden, zum Teil werden hohe Dosen davon mit Krebs in Verbindung gebracht. Vitamin B kommt in natürlicher Weise in vielen Lebensmitteln wie etwa Fleisch, Eiern, Fisch und grünem Gemüse vor.

Aufgewecktes Kind oder krank?

Freitag, September 10th, 2010

Pädiater beklagen Therapiewünsche ohne medizinischen GrundDisput zwischen Logopäden und Kinderärzten.

24.08.2010

Ergotherapeuten und Logopäden erfüllten oftmals eher einen pädagogisch-sozialen als einen medizinischen Auftrag. Einmal jährlich, zur Vorstellung des Heil- und Hilfsmittel-Reports zweifelt der frühere GEK-Vorsitzende und heutige Vize-Chef der BEK/GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, an der Zuständigkeit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für manch eine kindliche Störung. Die Brisanz der Reports, über die wir hier regelmäßig berichteten, wurde in den Berufsverbänden kaum gewürdigt. Gleichwohl entfalten die im Auftrag der Ersatzkasse vom Bremer Zentrum für Sozialpolitik zusammengetragenen und ausgewerteten Daten nicht unerhebliche Wirkungen. Kürzlich beklagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ den Missbrauch der GKV zu pädagogischen Zwecken.

Zu viele Logopäden und Ergotherapeuten würden Patienten rekrutieren, ohne dass es einen medizinisch begründbaren Bedarf gebe, kritisierte der Pädiater. Häufig findet die Pathologisierung der Kinder in Schulen und Kindergärten statt, wo Erzieher und Lehrer entsprechende therapeutische Angebote dankbar aufgreifen. So haben sie die Last der Störenfriede für eine Weile los. Mäßig deutsch sprechende ausländische Kinder würden den Kinderärzten mit dem Wunsch nach einer logopädischen Therapie vorgestellt. „Das hat aber nichts mit Medizin zu tun“, sagte der Verbandspräsident. „Da gibt es derzeit ein unkontrolliertes Überangebot.“

Monika Rausch, Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl), wollte die Kritik ihres präsidialen Kollegen nicht hinnehmen. Er müsse doch wissen, dass Logopäden nur dann behandeln dürfen, wenn eine ärztliche Verordnung vorliege, tadelte die Logopädin in einem Brief an den Kinderarztchef. Mit seiner Einschätzung zur Sprachförderung von Ausländerkindern bewege er sich nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung, kritisierte Rausch den Kassenarzt.

Nach Angaben des dbl hat Wolfram Hartmann inzwischen geantwortet, seine kritischen Anmerkungen bekräftigt und noch einmal auf den Druck verwiesen, dem Kinderärzte ausgesetzt sind, wenn sie sich mit Verordnungswünschen konfrontiert sehen.

Etwa zwei Drittel der ergotherapeutischen und logopädischen Patienten sind nicht älter als 14 Jahre. Da kann ein gedeihliches Miteinander Therapeuten und Pädiatern nicht schaden.

Peter Appuhn, physio.de

Freimaurerei und Kirche

Dienstag, September 7th, 2010

Rede von Prof. Dr. Hans Küng  anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der deutschen Freimaurer 2007


Preisträger 2007 Prof. Dr. Hans Küng

Sehr herzlich danke ich Ihnen, lieber Fritz Pleitgen und verehrter Großmeister Oberheide, für das hohe Lob, das Sie mir zukommen lassen. Da kommt mir unwillkürlich jener schwäbische Pfarrer in den Sinn, der in einer solchen Feierstunde sagte:
„Verzeih‘ Ihnen, Herr, daß Sie so sehr übertreiben; und verzeihe mir, Herr, daß ich so sehr Wohlgefallen daran finde.“

Aber Sie brauchen sich, meine sehr geehrten Freimaurer, meine Damen und Herren, um meine bleibende Nüchternheit und Bescheidenheit keine Sorge zu machen. Denn Sie können sich denken: Ihr Lob wird von anderer Seite sicher mit entsprechendem Mißverständnis und Tadel beantwortet. Jahrzehntelang mußte ich das Mißverständnis dementieren, daß ich Jesuit sei. Zwar bin ich an der Päpstlichen Universität Gregoriana und im Collegium Germanicum von Jesuiten ausgebildet worden und bin bis heute dankbar dafür. Aber ich bin niemals Jesuit geworden. Ich mußte sogar einen feierlichen Eid ablegen, nicht in die Gesellschaft Jesu einzutreten, sondern in meine Heimatdiözese Basel zurückzukehren. Aber nun werde ich wohl noch Jahre dementieren müssen, ich sei Freimaurer geworden, was nun einmal für manche konservative Katholiken noch immer eine höchst verdächtige Angelegenheit ist und Munition für ihre gelegentlichen Attacken zu sein verspricht.

Umgekehrt hatten auch Sie als Freimaurer unter Verschwörungstheorien, Diffamierungskampagnen und direkten Angriffen zu leiden. Und Sie haben noch so viel dementieren können, daß Sie keine Religion und keine Antikirche sein wollen: In bestimmten Kreisen wird man die alten Vorurteile und Legenden wiederholen. Authentische Freimaurer-Veröffentlichungen sind da oft so wenig gefragt wie die authentischen Evangelien, wenn es um Jesus von Nazaret und die Ursprünge des Christentums geht; auch da orientieren sich manche Zeitgenossen lieber an Phantastereien, wie sie jüngst noch der Roman „Da Vinci Code“ populistisch verbreitet hat.

Doch die noch immer bestehenden Vorurteile, meine Damen und Herren, kommen natürlich nicht von ungefähr, sondern haben einen ernsthaften historischen Hintergrund. Und das ist die lange Konfliktgeschichte zwischen dem Freimaurertum und besonders der römisch-katholischen Kirche. Eine unbestreitbare Tatsache ist erstens: Das moderne Freimaurertum hat, bei allen Symbolen und Riten aus den mittelalterlichen Bauhütten, seinen eigentlichen Ursprung in der Aufklärung des 18. Jh. (Gründung der Großloge von London 1717) und ist den aufklärerischen Idealen der Humanität und Toleranz verpflichtet.

Und eine unbestreitbare Tatsache ist zweitens: Gerade die römisch-katholische Kirche – wiewohl viele frühmoderne Naturwissenschaftler, Philosophen und auch Aufklärer keineswegs unchristlich waren – steht vom 17. Jh. an in einer systematischen Opposition zur Aufklärung:
Zur modernen Philosophie: die Fälle Giordano Brunos (1600 verbrannt) und René Descartes;
zur modernen Naturwissenschaft: der Fall Galilei (1633 verurteilt) und später der Fall Darwin;
zur modernen Staats- und Gesellschaftstheorie mit den Folgen, die zur Französischen Revolution (1789) führten.

Auf dem Index der für Katholiken verbotenen Bücher stand schließlich der Großteil der repräsentativen Geister der europäischen Moderne: neben zahllosen Theologen und Kirchenkritikern und den Begründern der modernen Naturwissenschaft auch Kants „Kritik der reinen Vernunft“, selbstverständlich Rousseau und Voltaire. Dazu kommen Diderot und d’Alembert mit ihrer Enzyklopädie, große Historiker, selbst Ranke, und schließlich eine Elite der modernen Literatur: Heine und Lenau, Victor Hugo, Dumas und Flaubert, Leopardi und d’Annunzio …

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, daß bereits 21 Jahre nach der Gründung der englischen Großloge, im Jahre 1738, Papst Klemens XII. in der Bulle „In eminenti“ die Freimaurerei verurteilte, was durch mehrere päpstliche Verurteilungen durch die nächsten 200 Jahre bestätigt wird. Die moderne Welt war nun einmal weitgehend ohne und gegen die Kirche Roms entstanden. Und die Freimaurer stehen selbstverständlich überall auf der Seite der Moderne.

Der dramatische Konflikt erreicht seinen politischen Höhepunkt in der Französischen Revolution, deren Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ samt der Menschenrechtserklärung von 1789 von Rom von Anfang an radikal verworfen wird. In der Zeit der Restauration meint man, das mittelalterlich-gegenreformatorische Lehr- und Machtgefüge wieder herstellen zu können. Der 1864 von Pius IX. veröffentlichte „Syllabus (Sammlung)“ der modernen Irrtümer wird allenthalben als eine generelle Kampfansage an die Moderne angesehen. Mit Pantheismus und Rationalismus, Liberalismus und Sozialismus werden als Feinde auch die Geheimbünde genannt, (womit, liebe Kölner, selbstverständlich nicht etwa das hier besonders geförderte Opus Dei gemeint war, ein wirklicher Geheimbund, der ja erst im Dunstkreis des Franco-Faschismus gegründet wurde). Nein, da war natürlich in erster Linie das Freimaurertum gemeint, das kein Geheimbund ist, freilich auf Verschwiegenheit wert legt. Und das war nun im 19. Jh. besonders in Frankreich und Italien verständlicherweise radikal antiklerikal. Der nach einer systematischen „antimodernistischen“ Kampagne 1917 veröffentlichte Codex Iuris Canonici, das Gesetzbuch der katholischen Kirche, belegt denn auch die Mitgliedschaft in einer freimaurerischen Vereinigung mit der Strafe der Exkommunikation.

Nun liegt es mir natürlich ferne, durch diese kurz skizzierte Konfliktgeschichte eine einseitige Schuldzuwendung vorzunehmen. Auch die Aufklärung hat ihre Schatten. Die katholische Kirche war Hauptopfer der Französischen Revolution: Verlust nicht nur ihres gesamten Grundbesitzes, sondern auch eines erheblichen Teils ihres Klerus. Und es bilden sich in Frankreich mehr als anderswo zwei gegensätzliche verfeindete Kulturen aus. Auf der einen Seite eine militante republikanisch-laizistische Kultur der liberalen, später auch sozialistischen freidenkerischen Anhänger von Aufklärung und Fortschritt. Auf der anderen Seite eine tief eingewurzelte katholisch-konservative, klerikale Gegen- oder Subkultur. Die Gegensätze dieser beiden Kulturen flackern an politischen Streitpunkten auch heute immer wieder auf: etwa im Schulstreit, oder im Streit um die Erwähnung des Gottesnamens und des Christentums in der Präambel der europäischen Verfassung. Aber im 20. Jh. ist man sich nach den zwei Weltkriegen immer mehr der „Dialektik der Aufklärung“ bewußt geworden, und man hat die fatale Kehrseite moderner Leitbegriffe wie Vernunft, Fortschritt und Nation erkannt. Und insofern hat sich sowohl in der katholischen Kirche als auch in der Freimaurerei ein Wandel vollzogen.

Erfreulich ist deshalb: in den 1960er Jahren hat die katholische Kirche unter dem Impuls von Papst Johannes XXIII. und dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Joseph Ratzinger und ich haben als die beiden jüngsten Konzilstheologen daran teilgenommen) die beiden Paradigmenwechsel, den der Reformation und den der Aufklärung, weithin nachgeholt – wenn auch nicht konsequent, vielmehr mit zahlreichen Halbheiten und faulen Kompromissen. Doch immerhin bekennt sich nun auch die katholische Kirche gegen alle früheren päpstlichen Lehräußerungen in aller Form zu Religionsfreiheit und Toleranz, zu den Menschenrechten, zur Ökumene der christlichen Kirchen, zu einer neuen Einstellung zum Judentum, zum Islam und den anderen Weltreligionen, ja zur säkularen Welt überhaupt.

Kein Wunder, daß diese positive Entwicklung auch die Einstellung zum Freimaurertum verändert hat. Zwar wurde den Konzilsvätern schon in der Ersten Konzilssession mehr als eine Hetzschrift über die sogenannte „jüdisch-freimaurerische Verschwörung“ in Haus geschickt. Doch konnte dies alles die Verabschiedung der Dekrete über die Religionsfreiheit und über die Juden nicht verhindern. Ja, es gab sogar eine Konzilsintervention zugunsten des Freimaurertums – durch einen mexikanischen Freund von mir, den Bischof von Guernavaca Sergio Méndez Arceo. Sie fand zwar keinen Niederschlag in den Konzilsdokumenten, doch wurde faktisch das Tor geöffnet für erste offizielle Gespräche zwischen dem Freimaurerbund und dem römischen „Sekretariat für die Nichtglaubenden“. Die Ergebnisse sind in der „Lichtenauer Erklärung“ (Schloß Lichtenau in Oberösterreich) vom 5. Juli 1970 festgehalten. Manche Mißverständnisse werden ausgeräumt und es wird klargestellt: der Bund der Freimaurer sei keine neue Religion und keine Antikirche, vielmehr eine dogmenfreie ethische Gemeinschaft, der Glaubens- und Gewissensfreiheit verpflichtet; die päpstlichen Bullen gegen die Freimaurer hätten nur historische Bedeutung, ebenso die Verurteilungen durch das Kirchenrecht.

Zehn Jahre später aber meint die Deutsche Bischofskonferenz so etwas wie eine „Unvereinbarkeitserklärung“ abgeben zu müssen: wegen Relativismus und Subjektivismus im Religionsverständnis der Freimaurer, deistischem Gottesbild, Ritualen mit sakramentsähnlichem Charakter … Doch beachten Sie, meine Herren Freimaurer, das Datum: der 12. Mai 1980: das war ziemlich genau ein Monat nach dem Abschluß der viermonatigen Auseinandersetzungen um die Lehrbefugnis des von Ihnen Ausgezeichneten an der Universität Tübingen, die zwischen der Woche vor Weihnachten 1979 und der Osterwoche 1980 zweifellos ein ungünstiges Klima schufen für die zur selben Zeit tagende Dialoggruppe der Bischofskonferenz und der Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD). Diese wiesen denn auch zurecht die „aufgestellte Behauptung, die Zugehörigkeit zum Freimaurerbund stelle ›die Grundlagen der christlichen Existenz in Frage‹ als Anmaßung zurück“. Doch die Haltung der Deutschen Bischofskonferenz blieb auch in dieser Frage umstritten.

Drei Jahre später zeichnet sich in der römisch-katholischen Kirche eine veränderte Position ab. Die 1983 veröffentlichte nachkonziliare Neufassung des Codex Iuris Canonici erwähnt die Freimaurerei nicht mehr. Damit ist auch die 1917 angedrohte Exkommunikation aufgehoben. Ein moralisch begründetes Verbot einer Mitgliedschaft im Freimaurerbund freilich bleibt bestehen und wird in der „Declaratio de associationibus massonicis“ (26.11.1983) der römischen Glaubenskongregation unter dem Vorsitz von Kardinal Ratzinger, dem jetzigen Papst Benedikt XVI., für die Weltkirche bekräftigt. Aber, so hatte der Jesuit Richard Sebott schon 1981 in der katholischen Zeitschrift „Stimmen der Zeit“ geschrieben „Es könnte durchaus sein, daß der Katholik, der in eine Freimaurerloge eintritt, ›bona fide‹ handelt, also der Meinung ist, mit seinem Eintritt in die Loge nichts Böses zu tun.“

Katholische Autoritäten, die das Freimaurertum aburteilen, sollten bedenken, daß katholische Kirche und Freimaurertum ähnliche Probleme der Modernisierung haben: Hier wie dort die Diskussion, ob den hohen Idealen die real existierende Gemeinschaft genügend entspricht;
ob man mehr den mystischen oder mehr den aufklärerischen Aspekt der eigenen Gemeinschaft betonen soll;
ob man in den Riten mehr das Geheimnis oder die Öffentlichkeit pflegen soll,
ob man mehr die gleiche Würde der Mitglieder oder mehr die Hierarchie betonen soll.

Dazu natürlich die Rolle der Frauen, die nicht nur in der Kirche, sondern auch im Freimaurertum ein Problem ist. Doch ob eine als Männerbund gegründete Gemeinschaft Frauen aufnehmen soll oder ein Frauenklub Männer, darüber läßt sich füglich und trefflich diskutieren. Undiskutabel aber erscheint mir, daß eine Kirche, die von Anfang an als eine Glaubensgemeinschaft von Männern und Frauen gegründet war, in der auch Frauen leitende Funktionen wahrnahmen, die Frau in den kirchlichen Diensten immer mehr zurückdrängte und schließlich von allen höheren Ämtern ausschloß. In einem Punkt hat das Freimaurertum freilich notorisch weniger Schwierigkeiten: die Zölibatsfrage stellt sich nicht; auch die hohen Grade dürfen verheiratet sein.

Mit vielen anderen in allen christlichen Kirchen teile ich die Überzeugung, daß ein Christ Freimaurer sein kann und ein Freimaurer Christ. Besonders in den USA, in Italien und Österreich sind die Zugehörigkeit zu Kirche und Freimaurertum alltägliche Praxis. Hier und da gehören auch herausragende Vertreter der römisch-katholischen Kirche dem Bund an. Und gerade daß der Freimaurerbund als solcher dogmenfrei sein will, ermöglicht die Mitgliedschaft ja sowohl Angehörigen eines religiösen Glaubens als auch Vertretern anderer Weltanschauungen, solange sie tolerant und den Idealen der Menschlichkeit verpflichtet sind.

Und so freue ich mich denn aufrichtig über diesen Kulturpreis, der noch mehr als meiner Person der Sache gilt, der ich diene. Ich bin mir wohlbewußt, in einer Reihe sehr honoriger Preisträger zu stehen, von denen ich neben Fritz Pleitgen besonders Golo Mann, Siegfried Lenz und Karl-Heinz Böhm, Yehudi Menuhin und Lew Kopelew persönlich kennenlernen und hochschätzen durfte. Menuhin hat sich von Anfang an mehr als jede andere internationale Persönlichkeit für ein Weltethos eingesetzt und Kopelew ebenfalls die Idee tatkräftig unterstützt: Bewußtmachung gemeinsamer ethischer Standards in der einen Menschheit. Einer der berühmtesten Freimaurer spielt für mich eine besonders wichtige Rolle. Der spanische König hat mir übrigens eine Ehrencathedra in der Europäischen Akademie von Yuste verliehen, der dessen Namen trägt: Mozart!

Der Kulturpreis der deutschen Freimaurer nun bedeutet zunächst eine Ermutigung für mich ganz persönlich, und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, einer solchen nicht bisweilen zu bedürfen.
Er bedeutet zugleich eine Bestätigung für die von mir geleitete Stiftung Weltethos, die Sie ja nun auch noch eigens bedacht haben: Wir sind ein kleines, aber hochmotiviertes und hocheffizientes Team, das in verschiedener Weise doch, mit der Unterstützung vieler, zu so etwas wie einem kleinen „global player“ geworden ist.
Vor allem aber macht der Preis deutlich, daß die elementaren Standards eines gemeinsamen Menschheitsethos, eines globalen Ethos, eines Weltethos, nicht nur von den Religionen, sondern auch von Nichtglaubenden und Angehörigen verschiedener Weltanschauungen mitgetragen werden kann und soll.
Schließlich waren es nicht zuletzt die Freimaurer selber, die bereits in den „Alten Pflichten“ von 1723, dem bis heute gültigen, aus den Bauhütten der Werkleute entlehnten Grundsatz der Freimaurer, es als ihre Aufgabe bezeichnen, „Menschen zusammenzuführen, die ansonsten einander immer fremd geblieben wären“.

Meine Damen und Herren, schon früh habe ich mich nicht nur um eine zusammenfassende Formel meines Credo, meines Glaubens, sondern auch meines Spero, meines Hoffens, bemüht und habe es in der knappen und prägnanten Sprache meiner Studienzeit formuliert. Ich wiederhole es am Schluß auch hier:
Spero unitatem ecclesiarum: Trotz aller römischen Restaurationsversuche und protestantischen Reaktionen hoffe ich nach wie vor auf eine Einheit (in Vielfalt!) der Kirchen.
Spero pacem religionum: Trotz aller von beiden Seiten provozierten Spannungen und Auseinandersetzungen vor allem zwischen Christentum und Islam hoffe ich im Großen und Kleinen auf einen Frieden (nicht eine Einheit!) der Religionen.
Spero communitatem nationum: Trotz allen Rückfalls der verbliebenen Supermacht in das alte Paradigma politischer wie militärischer Konfrontation und kontraproduktiver Raketenpläne für Europa hoffe ich beständig auf eine wahre Gemeinschaft der Nationen (und nicht nur der EU).

Die Hoffnung, sagt man, stirbt zuletzt. Die Hoffnung, sage ich, steht an jedem neuen großen Anfang.

So geben Sie mit mir, meine Damen und Herren, Ihre Hoffnung nicht auf, und seien Sie nochmals sehr herzlich bedankt für Ihre inspirierende Ermutigung und tatkräftige Unterstützung.



Leiden auch Sie unnötig?

Sonntag, März 1st, 2009

Alter ist keine Krankheit an sich, wohl aber treten Krankheiten im Alter häufiger auf.

Wirbelsäulenbeschwerden treten am häufigsten bei 40 bis 50-jährigen auf. Durch vorsichtigeres Bewegen, weniger Belastung und längere Ruhezeiten nehmen danach zwar die Häufigkeit derartiger Beschwerden ab. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß viele Senioren unter erheblichen Wirbelsäulenbeschwerden leiden. Es sind Funktionen des täglichen Lebens, wie Schuhe zubinden, einkaufen oder spazieren gehen, oder in der Nacht Durchschlafstörungen. Damit tritt eine wesentliche Behinderung und Verlust der Lebensqualität ein.

Dem ausgeprägten Leidensdruck stehen leider häufig noch Behandler mit fatalistischer Einstellung gegenüber, die ihre Therapien auf das Nötigste beschränken, in der Meinung, daß alte Menschen unabänderlich an Schmerzen des Bewegungsapparates und insbesondere der Wirbelsäule leiden müssen. Der Griff zur Schmerztablette ist dann das einzig empfohlene Heilmittel.

Was nun aber besser tun? Operieren um jeden Preis?

Internistische Begleiterkrankungen führen naturgemäß zu einem erhöhten Operationsrisiko. Im Falle einer chronischen und mit konservativen Maßnahmen nicht beherrschbaren Schmerzproblematik muss die Aussicht auf ein lebenswertes Leben auf der einen Seite, und das Risiko einer Operation auf der anderen Seite, gemeinsam mit allen Therapeuten abgewogen werden.

Aber mit Akupunktur, Neuraltherapie, Physiotherapie, Chiropraktik, Phytotherapie ,Homöopathie gibt es noch viele Möglichkeiten, den Schmerz in Grenzen zu halten. Selbst im hohen Alter ist es möglich, in einem Zeitraum von 2-3 Monaten wieder so starke Muskeln aufzubauen, daß die Wirbelsäule schmerzfrei wird! So brauchten Sie dazu nur 2 mal wöchentlich 5-7 Minuten auf dem Trainingsgerät „Galileo 2000“ zu üben um nach einem Monat nachweislich eine stärkere Rückenmuskulatur zu haben.

Dipl.oec.(Med.) Günter E.E. Prüfer

Dipl.oec.(Med.) Günter E.E. Prüfer und Oberschwester Maria Prüfer

Gästebuch

Samstag, Februar 2nd, 2008

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